CORONA INFOS

Ausweitung Fixkostenzuschuss / Verlustrücktrag

In einer Pressekonferenz am 10. August hat die Bundesregierung die Pläne zur Ausweitungen des Corona Hilspaket verkündet. Die Eckpunkt sind:

 

Fixkostenzuschuss Phase 2
 

  • Es können sechs weitere Monate geltend gemacht werden. Insgesamt werden die Fixkosten somit bis zu neun Monate gefördert.
  • Die Beantragung ist bereits ab 30 Prozent Umsatzrückgang möglich (bisher 40 Prozent).
  • Bis zu 100 Prozent der Fixkosten sind förderbar (bisher bei 75 Prozent gedeckelt).
  • NEU: Die Höhe des Umsatzausfalls entspricht dem Fördersatz (z.B. bei einem Umsatzausfall von 44 Prozent werden die Fixkosten zu 44 Prozent ersetzt).


Bei der finalen Ausgestaltung der Richtlinie soll ein großes Augenmerk auf die Bedürfnisse der besonders hart von Corona getroffenen Branchen, wie die Nachtgastronomie, Reisebüros, Kinos, die Stadthotellerie und die Event- sowie die Busbranche gelegt werden (z.B. Ersatz frustrierte Aufwendungen). Die Förderrichtlinie ist auch noch von der Europäischen Kommission zu genehmigen.
 

 

Verlustrücktrag/Gewinnglättung
 

  • Über einen Verlustrücktrag können einmalig Verluste aus 2020 mit Gewinnen aus dem Jahr 2019 und unter gewissen Voraussetzungen aus dem Jahr 2018 gegengerechnet werden. Dabei gilt eine Deckelung von 5 Mio. Euro.
  • Eine vorgezogene Möglichkeit der Verlustberücksichtigung soll durch einen bei der Veranlagung 2019 zu berücksichtigenden besonderen Abzugsposten („COVID-19-Rücklage“) erfolgen. Voraussichtliche Verluste des Jahres 2020 können dadurch bereits in der Veranlagung 2019 berücksichtigt werden.

AWS Investionsprämie

Das AWS hat die 21-seitigen FAQs zur Investitionsprämie veröffentlicht.

Der Link führt Sie direkt zum Fragenkatalog!

https://www.aws.at/fileadmin/user_upload/Downloads/Sonstiges/FAQ_Investitionspraemie.pdf

Der Link führt zum Download der Förderungsrichtlinien:

https://www.aws.at/fileadmin/user_upload/Downloads/Richtlinie/aws_Investitionspraemie_RL.pdf

Investitionsprämie Antragstellung ab 1. September 2020 möglich

Bei der Investitionsprämie handelt es sich um einen Zuschuss für materielle und immaterielle aktivierungspflichtige Neuinvestitionen in das abnutzbare Anlagevermögen.

Davon ausgeschlossen sind:

- klimaschädliche Investitionen
- unbebaute Grundstücke
- Finanzanlagen
- Unternehmensübergaben
- aktivierte Eigenleistungen und
- Investitionen, mit denen vor 1. August begkonnen wurde.

Laut dem "Investitionsprämiengesetz" gelten Investionen in die Errichtung bzw. die Erweiterung von Anlagen, die der Förderung, dem Transport oder der Speicherung fossiler Energieträger dienen als klimaschädlich.

Die Prämie beträgt 7 % der Neuinvestiton. Wird die Investition jedoch in den Bereichen Digitalisierung, Ökologisierung oder Gesundheit/Life-science getätigt, vedoppelt sich die Investitionsprämie auf 14%.

Eine Antragstellung wird ab 1. September dier Bundesförderstellle AWS möglich sein.

Verlängerung der Corona-Kurzarbeit ab 1. Oktober 2020

Die Sozialpartner haben sich auf ein Nachfolgemodell der Corona-Kurzarbeit geeinigt.

Die ab 1. Oktober gültigen Eckpunkte sind:

 - Verlängerung der Kurzarbeit um weitere sechs Monate

  • Die derzeit geltende Corona-Kurzarbeit (Phase 2) wird bis 30. September 2020 für alle Betriebe fortgeführt.
  • Danach wird die Corona-Kurzarbeit für weitere sechs Monate von 1. Oktober 2020 bis 31. März 2021 verlängert (Phase 3).
  • Eine Verlängerung um weitere sechs Monate ab 1. April 2021 wird aufgrund der besonderen Betroffenheit in bestimmten Branchen notwendig sein und soll zeitgerecht eingeleitet werden.

- Vergütung beträgt weiterhin 80/85/90 Prozent des Nettolohns

  • Die Beschäftigten erhalten weiterhin 80/85/90 Prozent des Nettolohns vor der Kurzarbeit.
  • Lohnerhöhungen wie z.B. KV-Erhöhungen und Biennalsprünge werden bei der Vergütung der Kurzarbeit berücksichtigt (dynamische Betrachtung).

- Alle Mehrkosten werden den Unternehmen weiterhin voll ersetzt

  • Die Arbeitgeber zahlen die anteiligen Kosten für die anfallende Arbeit (Arbeitsentgelt).
  • Kosten für entfallende Arbeitsstunden inkl. aller Lohnnebenkosten und Krankenstände werden wie bisher vom AMS voll vergütet.

- Standardisiertes Verfahren zur Überprüfung der wirtschaftlichen Betroffenheit

  • Das Genehmigungsverfahren bleibt beim unbürokratischen verkürzten Verfahren.
  • Der Sozialpartnervereinbarung ist eine Prognoserechnung anzuschließen, die die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens berücksichtigt.

- Nicht-Arbeitszeit soll für Weiterbildung genützt werden

  • Für die Beschäftigten besteht eine verpflichtende Weiterbildungsbereitschaft in der vom AMS vergüteten Ausfallszeit.
  •  Die Weiterbildung wird durch das AMS gemeinsam mit dem Betrieb abgewickelt und kann jederzeit beginnen.
  •  Weiterbildungsmaßnahmen können bei Bedarf des Unternehmens unterbrochen und innerhalb von 18 Monaten nachgeholt werden.

- Arbeitszeit kann zwischen 30% und 80% betragen

  • Die Arbeitszeit kann bis auf 30% reduziert werden und kann maximal 80% betragen. Der Durchrechnungszeitraum beträgt sechs Monate.
  • In Sonderfällen kann die Arbeitszeit von 30% aber unterschritten werden.
  •  Die Behaltepflicht nach Kurzarbeit beträgt weiterhin ein Monat.

 

Die Förderung hat die direkte finanzielle Unterstützung von jenen Mitgliedern der Wirtschaftskammer Niederösterreich zum Ziel, die aufgrund von Betriebsbeschränkungen durch Covid-19 Maßnahmen direkt oder indirekt signifikante Umsatzrückgänge verzeichnet haben, jedoch aufgrund der geltenden Förderrichtlinien weder im Covid-19 Härtefallfonds noch im Covid-19 Hilfsfonds-Fixkostenzuschuss des Bundes eine Unterstützung in Anspruch genommen haben.

Die Förderung ist ein direkter, nicht rückzahlbarer Zuschuss in Höhe von pauschal EUR 2.500,-. Anträge können von 10.6.2020 bis 31.12.2020 nur elektronisch bei der WKNö mit einem dafür vorgesehenen Formular gestellt werden.

Klicken Sie auf die Überschrift und Sie kommen zu den Förderdetails.

Beschränkter Senkung Steuersatz auf 5 % erste Klarstellungen des BMF

Gestern haben wir angekündigt, dass es Klarstellungen des BMF geben wird. Heute wurden Sie bereits veröffentlicht.

So muss laut Meinung des BMF zum Beispiel in Fleischereien und Bäckereien in Produkte unterschieden werden, welche zum sofortigen Verzehr vor Ort bestimmt sind und Produkte zum Mitnehmen. Laut FAQs fällt der Verkauf von Semmeln, Fleisch oder beispielsweise einer Torte zum Mitnehmen nicht unter die Begünstigung des 5%igen Umsatzsteuersatzes.

Auch stellen die FAQs klar, dass für die ermäßigte Steuer von 5 % auf den Leistungszeitraum 1.7.2020 und 31.12.2020 abzustellen ist.

Die kompletten FAQs findet man hier:

https://www.bmf.gv.at/themen/steuern/fuer-unternehmen/umsatzsteuer/informationen/faq-ermaeßigter-steuersatz-gastronomie,-kultur-und-publikationen.html

 

 

 

 

Beschränkte Senkung Mehrwertsteuer auf 5 %

Der Nationalrat hat am 30.6.2020 der von der Bundesregierung vorgeschlagenen  Senkung des Mehrwertsteuersatzes auf 5% vom 1. Juli bis 31. Dezemer 2020 für die Branchen der Gastronomie, Beherbergung, Kultur und Medien zugestimmt bzw. die betroffenen Branchen sogar erweitet.

Gesenkt wird der Steuersatz für:

- verabreichte Getränke und Speisen

- Theater- und Kinokarten

- Kunstwerke

- Bücher und Zeitungen

- kurzfristige Hotelübernachtungen und ähnliche Beherbergungsleistungen

Diese Regelung soll auch für die "Verabreichung" von Speisen und Getränken in Bäckereien und Fleischereien sowie für E-Book, E-Paper, Zoos, Naturparks und Campingplätze gelten.

Diesem Gesetzesbeschluss muss der Bundesrat noch zustimmen. Der Bundesrat wird sich aller Voraussicht nach bereits in der nächsten Sitzung am 2. Juli mit der Umsatzsteueränderung befassen.

Klarheiten hinsichtlich der Unterscheidung "Verabreichung" und "zum Mitnehmen" erhoffen wir uns demnächst durch eine Klarstellung vom BMF.

Zusammenfassung Maßnahmenpaket für Tourismus- und Freizeitwirtschaft

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus hat die Maßnahmenpakete der Bundesregierung für die Tourismus- und Freizeitwirtschaft zusammengefasst.

Die Maßnahmen gliedern sich in 3 Schwerpunktbereiche:

- Rettungspaket für Gastronomie, Reisebüros, Veranstalter Tourismus- und Freizeitwirtschaft
- Entlastungsmaßnahmen, insbesondere auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Gastronomie und dem Tourismus
- Investitionspaket

Laut Bundesrgierung wird der Verlustrücktrag, Adaptierung des Fixkostenzuschusses, Kreditmoratorium, befristete Senkung der Umsatzsteuer auf 5 %, Steuerstundungen, Senkung der ersten Tarifstufe usw. demnächst beschlossen.

Hier geht es zum Link der WKO:

https://www.sichere-gastfreundschaft.at/

Stundung von Sozialversicherungsbeiträge weiterhin möglich!

Ab sofort haben Betriebe weiterhin die Möglichkeit, ihre Sozialversicherungsbeiträge stunden zu lassen – eine wesentliche Erleichterung für die heimische Wirtschaft in der aktuellen Ausnahmesituation.

 

12.6.2020 - Der Nationalrat hatte für Unternehmen mit coronabedingten Zahlungsschwierigkeiten eine Stundung der Beiträge sowie Ratenzahlungen vorgesehen. Das Gesetz kann jedoch wegen der Nichtbehandlung im Bundesrat erst Ende Juli veröffentlicht werden und wird dann rückwirkend mit 1.6.2020 in Kraft treten. Mit ihrer Verordnung hat die Bundesregierung die notwendige Rechtssicherheit für Unternehmen geschaffen und der ÖGK den gesetzlichen Handlungsspielraum ermöglicht, um Betriebe weiterhin bei coronabedingten Liquiditätsengpässen entlasten zu können.

up

Beiträge Februar bis April 2020

Das Gesetz wird die verzugszinsenfreie Stundung der Sozialversicherungsbeiträge für die Beitragsmonate Februar, März und April verlängern, die Beiträge sind damit spätestens bis 15. Jänner 2021 zu bezahlen.

up

Beiträge ab Mai 2020

Für Beitragszeiträume ab Mai sieht das Gesetz bei coronabedingten Zahlungsschwierigkeiten verzugszinsenpflichtige Stundungen bzw. Ratenzahlungen vor. Anträge können frühestens ab Veröffentlichung des Gesetzes (voraussichtlich Ende Juli) gestellt werden. Die ÖGK wird dazu auf ihrer Website ein Formular zur Verfügung stellen. Die Betriebe werden gebeten, derzeit keine Anträge zu stellen, weitere Informationen erfolgen zeitgerecht. Aufgrund der Verordnung setzt die ÖGK hier bis Ende August keine Einbringungsmaßnahmen.

up

Ausnahmen

Die Beiträge für Mitarbeiter in Kurzarbeit, Risikofreistellung oder Absonderung sind von der Stundung ausgenommen. Diese sind bis zum 15. des auf die Beihilfenauszahlung zweitfolgenden Kalendermonats an die ÖGK zu entrichten.

Die Grundregeln der Lohnverrechnung gelten trotz Corona weiterhin. An der gesetzlichen Fälligkeit der Beiträge ändert sich trotz Stundungen und Ratenzahlungen nichts. Auch die sonstigen Meldeverpflichtungen (Anmeldungen, Abmeldungen, monatliche Beitragsgrundlagenmeldung) sind unverändert einzuhalten.

Die Sanktionierung der verspäteten Meldungen (mit Ausnahme der Anmeldung) ist bis Ende August ausgesetzt.

News aus dem Finanzministerium Nr. 1: Gastronomie und Kulturbranche: Mehrwertsteuer wird auf 5% gesenkt

Ermäßigter Steuersatz von 5% wird zur Unterstützung der Gastronomie, der Kulturbranche sowie des publizierenden Bereichs eingeführt. (Stand 12.6.2020)

„Wir haben uns in der Koalition dafür entschieden, dass wir weitere Maßnahmen setzen, um die Auswirkungen der Coronakrise mittel- und langfristig zu bekämpfen. Wir arbeiten an einem Kreditmoratorium für besonders betroffene Branchen. Ziel ist, dass der Staat in Vorleistung für die Kreditraten geht, damit die Unternehmen weiterhin genügend Liquidität zu Verfügung haben.

Auch der Fixkostenzuschuss wird adaptiert, sowohl von der Dauer als auch von den Kriterien her, um die besonders betroffenen Branchen weiter zu unterstützen“, so Finanzminister Gernot Blümel bei der heutigen Pressekonferenz zu weiteren Unterstützungsmaßnahmen für Gastronomie, Tourismus und Kultur.

Ebenso wird ein ermäßigter Mehrwertsteuersatz von 5% eingeführt, welcher zum Beispiel für die Abgabe aller Speisen und Getränke in Gastronomiebetrieben, für den Besuch von Museen, Kinos oder Musikveranstaltungen und für den publizierenden Bereich gilt. Diese steuerliche Herabsetzung soll von 1. Juli 2020 bis 31. Dezember 2020 befristet sein.

News aus dem Finanzministerium Nr. 2: Steuerstundungen werden bis 15. Jänner 2021 verlängert

Zusätzlich werden Unternehmen mit einer automatischen Verlängerung der Steuerstundungen unterstützt. „Wir sehen, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronakrise noch länger da sein werden. Wir nehmen hier eine Bürde von den Unternehmen, indem wir die Rückzahlung von Steuern über das Jahr 2020 verschieben bis zum 15.1.2021“, so Finanzminister Blümel. Diese Verlängerung der Steuerstundungen wird gesetzlich fixiert und durch eine Änderung der Bundesabgabenordnung möglich. Den Abgabepflichtigen wird dadurch eine neuerliche Antragsstellung und den Finanzämtern eine erneute Bescheiderlassung erspart.

Härtefall-Fonds wieder erreichbar

Ab sofort können Anträge auf Unterstützung aus dem Härtefall-Fonds wieder unter wko.at/haertefall-fonds eingereicht werden. Für bereits abgerechnete Förderfälle erfolgt die Aufrundung auf den neuen Mindestförderbetrag und die Auszahlung des Comeback-Bonus automatisch. Mit der Nachzahlung des Comeback-Bonus wurde gestern bereits begonnen.

Ausblick

Ab 16. Juni ist die Einreichung auf Förderung aus dem Härtefall-Fonds für das dritte "Corona-Monat" (von 16. Mai bis 15. Juni) möglich.

Da Laut Richtilinien zum Fixkostenzuschuss Zahlungen aus dem Härtefallfonds nicht beim Fixkostenzuschuss gegenzurechnen sind, empfehlen wir jedenfalls bei Zutreffen der Voraussetzungen, Anträge an den Härtefallfonds zu stellen. Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Neustartbonus für Mitabeiter

Das Bundesministerium für Arbeit, Familie und Jugend hat erste FAQs zum Neustartbonus veröffentlicht. Die genaue Umsetzung soll bis Mitte Juni erfolgen.

Für Dienstnehmer, die bisher beim AMS (insb. Abmeldung zu Beginn Corona mit Wiedereinstellungszusage) waren und künftig Teilzeit wieder beschäftigt werden, ist der Neustartbonus geplant. Diese Personen sollen vom AMS die Differenz zw. Nettobezug bei Teilzeit und 80 % des Bezuges vor Abmeldung erhalten.

Der Neustartbonus wird von der Arbeitnehmerin/dem Arbeitnehmer selbst beim AMS zu stellen sein. Der Neustartbonus kommt für Personen in Betracht, die ein vollversichertes Dienstverhältnis von mindestens 20 Wochenstunden annehmen, das im Verhältnis zu ihrem Dienstverhältnis vor Arbeitslosigkeit geringer entlohnt ist.

ACHTUNG: Laut den derzeitigen Informationen werden Anträge nur für Personen möglich sein, die nach Vorliegen der Richtlinien (voraussichtlich Mitte Juni) wieder angemeldet werden.

Hier geht es zu den FAQs:

https://www.bmafj.gv.at/Services/News/Coronavirus/FAQ-Neustartbonus.html

Härtefall-Fonds-Förderungs-Rechner COVID-19

Gemeinsam mit unserem Softwareanbieter können wir ihnen den Härtefall-Fonds.Förderungs-Rechnung COVID-19 anbieten.

Hier geht es zum Link:

https://www.dvo.at/haertefallfondsrechner/

Bei Fragen steht ihnen unser Team gerne zur Verfügung.

 

 

 

 

Fixkostenzuschussanträge können ab 20. Mai 2020 gestellt werden

Vorauszahlung des Fixkostenzuschusses

Über die staatlichen Garantien hinaus gibt es auch Zuschüsse für besonders betroffene Unternehmen aus diesem Fonds. Diese Zuschüsse betreffen Fixkosten und verderblich gewordene Ware. Der Zuschuss ist gestaffelt und je nach Höhe des Umsatzentfalls können bis zu 75 % der Fixkosten und der verderblich gewordenen Ware ersetzt werden. Nun ist auch eine Vorauszahlung dieses Zuschusses möglich. „Wir haben viele Rückmeldungen von Unternehmerinnen und Unternehmer bekommen, dass sie jetzt Geld brauchen und nicht auf eine Abrechnung im nächsten Jahr warten können. Deswegen haben wir uns dafür entschieden, dass bereits heuer Geld fließen soll, ein Teil davon auch gleich vorab,“ so Finanzminister Blümel weiter. Der Antrag kann ab 20. Mai auf FinanzOnline eingereicht werden. Die Finanzverwaltung prüft die Plausibilität in einem automatisierten Prozess, die COFAG überprüft dann letztlich den Antrag und genehmigt die Auszahlung. „Die erste Auszahlung erfolgt innerhalb von 10 Tagen und bei der ersten Auszahlung kann bis zu einem Drittel der gesamten Kosten bereits fließen“, so Finanzminister Blümel.

Hier finden Sie die Förderrichtlinien:

https://www.bmf.gv.at/presse/pressemeldungen/2020/Mai/fixkostenzuschuss-infos.html

Fixkostenzuschuss kann bereits heuer ausbezahlt werden

Anbei eine Presseaussendung des Bundesministeriums für Finanzen vom 7. Mai 2020:

Finzanzminister Blümel: Fixkostenzuschuss kann bereits heuer ausbezahlt werden. Anträge können bereits ab 20. Mai 2020 gestellt werden.

„Wir haben mit dem 38 Milliarden Schutzschirm, den wir über die österreichische Volkswirtschaft gespannt haben, bereits einiges bewirken können, vieles bleibt noch zu tun, aber insgesamt sind bisher circa 19 Milliarden Euro an Liquidität zugesagt worden. Es gibt den 15 Milliarden großen Corona-Hilfsfond, der über die COFAG abgewickelt wird und zwei Hilfsinstrumente hat. Einerseits Kredite, die seitens des Staates garantiert und über die Banken vergeben werden“, so Finanzminister Gernot Blümel bei der heutigen Pressekonferenz zur Corona-Hilfe. Mittlerweile sind rund 1 Mrd. Euro über die COFAG an Garantien übernommen worden. Österreich bietet dabei als eines von nur vier EU-Ländern 100%-Garantien an.

Vorauszahlung des Fixkostenzuschusses

Über die staatlichen Garantien hinaus gibt es auch Zuschüsse für besonders betroffene Unternehmen aus diesem Fonds. Diese Zuschüsse betreffen Fixkosten und verderblich gewordene Ware. Der Zuschuss ist gestaffelt und je nach Höhe des Umsatzentfalls können bis zu 75 % der Fixkosten und der verderblich gewordenen Ware ersetzt werden. Nun ist auch eine Vorauszahlung dieses Zuschusses möglich. „Wir haben viele Rückmeldungen von Unternehmerinnen und Unternehmer bekommen, dass sie jetzt Geld brauchen und nicht auf eine Abrechnung im nächsten Jahr warten können. Deswegen haben wir uns dafür entschieden, dass bereits heuer Geld fließen soll, ein Teil davon auch gleich vorab,“ so Finanzminister Blümel weiter. Der Antrag kann ab 20. Mai auf FinanzOnline eingereicht werden. Die Finanzverwaltung prüft die Plausibilität in einem automatisierten Prozess, die COFAG überprüft dann letztlich den Antrag und genehmigt die Auszahlung. „Die erste Auszahlung erfolgt innerhalb von 10 Tagen und bei der ersten Auszahlung kann bis zu einem Drittel der gesamten Kosten bereits fließen“, so Finanzminister Blümel.

 

 

 

Härtefallfonds Phase 2 nach neuen Förderrichtlinien 29.4.2020

Seit 29.4.2020 steht für die Abwicklung des Härtefallfonds die von der  Bundesregierung veröffentlichte Richtlinie zur Verfügung. Die Wirtschaftskammer hat als operativer Abwickler des Härtefall-Fonds im Auftrag der Bundesregierung die Neuerungen in das Antragsformular eingearbeitet und aktualisierte Service-Informationen auf der Website bereitgestellt.

Ab sofort ist ein Antrag nach der neuen Förderrichtlinie via wko.at/haertefall-fonds möglich.

Bereits eingereichte Anträge müssen nicht erneut eingereicht werden. Die Anträge werden nach der neuen Richtlinie geprüft, um sicherzustellen, dass individuelle Verbesserungen in der Bearbeitung berücksichtigt werden.

Sollten Sie Ihren Antrag zurückziehen wollen (z.B. weil sich durch die Ausweitung des Betrachtungszeitraumes für Sie ein Vorteil ergibt und der Antrag erst für einen späteren Betrachtungszeitraum gestellt werden soll), schreiben Sie bitte an die für Ihren Antrag zuständige Landeskammer eine Nachricht über das Kontaktformular. Bitte geben Sie unbedingt Ihre Geschäftsfall-Zahl an, die Sie per E-Mail erhalten haben.

Folgende wesentliche Verbesserungen sind jetzt umgesetzt:

  • Erweiterung des Betrachtungszeitraumes auf sechs Monate – innerhalb der insgesamt sechs Monate können drei beliebige Monate für die Beantragung gewählt werden.
  • Einführung einer Mindestförderhöhe von 500 Euro pro Monat – auch für Unternehmen, die aufgrund von Investitionen oder Anlaufverlusten keinen Gewinn erwirtschaften konnten. Bei Förderungen bis 500 Euro erfolgt im jeweiligen Betrachtungszeitraum keine Anrechnung von Auszahlungsbeträgen aus der Phase 1 mehr.
  • Jungunternehmer, die ab 1.1.2018 (bisher 1.1.2020) gegründet haben, können auch ohne Einkommensteuerbescheid pauschal 500 Euro beantragen. Allgemein gilt: Ist aus dem Zeitraum 2015 bis 2019 kein Einkommensteuerbescheid vorhanden, ist dennoch eine Förderung möglich, es muss jedoch unbeschränkte Steuerpflicht in Österreich bestehen.
  • Berücksichtigung des Corona-Familienhärteausgleichs: Die Förderung aus dem Corona-Familienhärteausgleich ist kein Ausschlussgrund mehr für die Beantragung der Unterstützung.
  • COVID-19-bezogene Versicherungsleistungen sind kein Ausschlusskriterium mehr, sondern können als Nebeneinkünfte angegeben werden.

Einen Überblick über alle zur Verfügung stehenden Hilfsmaßnahmen finden Sie im Coronavirus-Infopoint der WKO.

AMS Abrechnung Kurzarbeit

Das AMS stellt für die Abrechnung der COVID-19 Kurarbeitshilfe eine Arbrechnungsdatei zur Verfügung. Die generierte Abrechnungsdatei muss via eAMS-Konto für Unternehmen an das AMS übermittelt werden.

Die Übermittlung der Kurzarbeitsbeihilfe hat für März 2020 bis zum 28. Mai 2020 zu erfolgen.

Die Übermittlung für April 2020 hat bis 28. Mai 2020 und für Mai 2020 bis 28. Juni 2020 zu erfolgen.

Hier geht es zu den Informationen des AMS:

https://www.ams.at/unternehmen/personalsicherung-und-fruehwarnsystem/kurzarbeit

Hier finden Sie den Link zur Erstellung der Abrechnungsdatei:

https://www.ams.at/unternehmen/personalsicherung-und-fruehwarnsystem/kurzarbeit/abrechnung-covid-19-kurzarbeit

 

 

 

AWS Corona -Hilfsfonds

Das AWS bietet für "gesunde Unternehmen" Überbrückungsgarantien an.

Die Abwicklung erfolgt über die "Hausbanken".

Bei Erfüllung aller Voraussetzungen stehen drei Varianten mit Garantiequoten von 80% bis 100% zur Verfügung.

Weitere Details finden Sie hier:

 https://www.aws.at/aws-ueberbrueckungsgarantien/?ref=topnews

 

 

Sonder-Klienteninfo 8.4.2020

Wenn auch Sie den Eindruck haben, aufgrund der fast täglichen Änderungen und Ergänzungen zu den Corona-Maßnahmen den Überblick verloren zu haben, dann sind sie nicht allein mit diesem Gefühl. Wir geben Ihnen diesmal einen Überblick zu dem am vergangenen Freitag beschlossenen 3. Covid-19-Gesetz.

Die für diese Woche angekündigte Verordnung zu den Garantien und Zuschüssen im Rahmen des Corona-Hilfs-Fonds (vorher Krisen-Fonds) wird sich auf die ersten Tage nach Ostern verschieben.

 

Steuerliche Änderungen durch das 3. Covid-19-Gesetz

Die einzelnen steuerlichen Maßnahmen im Detail:

1.  Einkommensteuer:

Steuerbefreiung für Corona-bedingte Zuwendungen aus dem Covid-19-Krisenbewältigungsfonds, dem Härtefallfonds, dem Corona-Krisenfonds und sonstiger vergleichbarer Zuwendungen durch Bundesländer, Gemeinden und gesetzliche Interessenvertretungen ab 1.3.2020.

Laut den erläuternden Bemerkungen soll aber beim steuerfreien Ersatz von 75 % einer Betriebsausgabe aus dem Krisenfonds dann aber nur mehr 25% der Betriebsausgabe gewinnmindernd abgesetzt werden können. Nach den bisherigen allgemeinen Regeln zu steuerfreien Einnahmen sollte aber ein allgemeiner Zuschuss, z.B. aus dem Härtefonds, der in keinem direkten Zusammenhang mit Betriebsausgaben steht, zu keiner Kürzung führen. 

Das Pendlerpauschale steht weiterhin in der bisherigen Höhe zu, auch wenn auf Grund der derzeitigen Krise die Strecke Wohnung-Arbeitsstätte nicht mehr zurückgelegt wird (wie dies auch bei einem Krankenstand der Fall wäre).  Ebenso können die Zulagen und Zuschläge gem § 67 EStG weiterhin steuerfrei gezahlt werden.

Zulagen und Bonuszahlungen, die auf Grund der Corona-Krise für außergewöhnliche Leistungen im Kalenderjahr 2020 zusätzlich bezahlt werden, sind bis zu 3.000 steuer- und sozialversicherungsfrei, erhöhen aber nicht das Jahressechstel. (Achtung: Belohnungen aufgrund von bisherigen Leistungsvereinbarungen sind davon nicht umfasst).

Nehmen Ärzte, die altersbedingt ihre Tätigkeit eingestellt haben, diese wegen der Corona-Krise wieder auf, verlieren sie nicht den Hälftesteuersatz für Aufgabe- oder Veräußerungsgewinne trotz Überschreitens der Umsatz- und Einkünftegrenzen.

2.  Sonstige steuerliche Änderungen:

 

-        Rechtsgeschäfte, die zur Durchführung von Maßnahmen iZm der Bewältigung der COVID-19-Krise notwendig sind, sind von den Gebühren befreit (z.B. Bürgschaften)

-        Die Finanz-Organisationsreform wird von 1.7.2020 auf 1.1.2021verschoben

-        Im Finanzstrafverfahren tritt für eine Reihe von Verfahrensfristen (Einspruchs-, Rechtsmittelfrist uÄ) eine Fristunterbrechung ein, wenn die Frist bis zum 16.3.2020 noch nicht abgelaufen ist oder im Zeitraum von 16.3.2020 bis 30.4.2020 begonnen hat. Die Fristen beginnen ab 1.5.2020 neu zu laufen. Die Fristunterbrechung gilt bei Rechtsmittel im laufenden Abgabenverfahren

-        Zulassung einer virtuellen Beratung und Beschlussfassung des Finanzstrafsenats bei Unterbleiben einer mündlichen Verhandlung bis 30.9.2020


Kurzarbeit - eAMS-Konto

Für die Abrechnung der Kurzarbeit ist ein eAMS-Konto erforderlich.

Sollten Sie noch kein eAMS-Konto (für Unternehmer) haben, hier können Sie eines anfordern:

https://www.ams.at/unternehmen/service-zur-personalsuche/eams-konto--ein-konto--viele-vorteile#niederoesterreich

Die ausgefüllten Formulare inklusive Kopie eines amtlichen Lichtbildausweises aller zugangsberechtigen Personen in ihrem Betrieb per E-Mail an die AMS-BeraterInnen des Service für Unternehmen in ihrer Geschäftsstelle schicken.

https://www.ams.at/organisation/adressen-und-telefonnummern#niederoesterreich

Sobald das Konto freigeschalten ist, erhalten Sie die Zugangsdaten per RSa-Brief.

Es können Kreditgarantien über die Hausbank ab 8.4.2020 beantragt werden. Eine Registrierung beim aws für Fixkostenzuschüsse ist ab 15.4.2020 möglich.

Das Bundesministerium für Finanzamt stellt diesbezüglich folgende Informationen zur Verfügung.

 Weitere Informationen finden Sie auf bmf.gv.at.

(Durch Klick auf die Überschrift kommen Sie direkt zu Fragen und Antworten zum Corona Hilfspaket vom Bundesministerium für Finanzen.)

Hier gehts zum Link der FAQs der WKO:

https://www.wko.at/service/faq-corona-hilfs-fonds.html

Härtefall-Fonds Phase 2 Startet nach Ostern

Die Bundesregierung hat die Eckpunkte der zweiten Phase des Härtefonds bekanntgegeben.

- Der Kreis der Bezieher wurde ausgeweitet

- Einkommensober- und -untergrenzen werden in der 2. Phase entfallen

- Phase 2 ist auch Neugründer zugängig.

Näher Details finden Sie hier:

https://www.wko.at/service/haertefall-fonds-phase-2.html

 

 

Neuigkeiten aus der Bundesregierung Stand 3.4.2020

Hotels bleiben noch mindestens drei Wochen geschlossen

Laut einer angepassten Verordnung des Gesundheitsministeriums dürfen Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen bis einschließlich 24. April nicht aufsperren.

Abholen von Essen bei Wirten wieder erlaubt

Laut einer Aussendung der Wirtschaftskammer ist jetzt auch das Abholen vorbestellter Speisen in Gastronomiebetrieben wieder erlaubt. Es ist der Mindestabstand von einem Meter einzuhalten sowie das Konsumieren im Lokal ist nicht gestattet!

Hier geht es zur Information der WKO:

https://www.wko.at/branchen/tourismus-freizeitwirtschaft/gastronomie/coronavirus.html

 

 

FAQs zur COVID-19-Kurzarbeit

Abrufung GLN Nummer von WKO-Mitgliedern

Für den Härtfallfonds ist die Angabe der GLN-Nummer erforderlich. Für WKO Mitglieder kann diese mit diesem "Llink" gesucht werden.

Heinweis: Aufgrund der Menge der Anfragen, kann es zu Verzögerungen kommen.

https://firmen.wko.at/Web/SearchSimple.aspx?_ga=2.8629683.742553812.1584956018-1453955783.1582723273

Härtefallfonds - Antrag

Härtefall-Fonds Beantragung geöffnet

Beim Härtefall-Fonds wird auf den Unternehmer bzw. die Unternehmerin abgestellt. Eine Wirtschaftskammermitgliedschaft ist keine Voraussetzung. Antragsberechtigt sind folgende Gruppen:

  • Ein-Personen-Unternehmer
  • Kleinstunternehmer als natürliche Person, die weniger als 10 Vollzeit-Äquivalente beschäftigen und max. 2 Mio. Euro Umsatz oder Bilanzsumme aufweisen*.
  • Erwerbstätige Gesellschafter, die nach GSVG/FSVG pflichtversichert sind
  • Neue Selbständige wie z.B. Vortragende und Künstler, Journalisten, Psychotherapeuten
  • Freie Dienstnehmer wie Trainer oder Vortragende
  • Freie Berufe (z.B. im Gesundheitsbereich) 

Weitere Informationen und Details unter:

https://www.wko.at/service/haertefall-fonds-epu-kleinunternehmen.html

 

 

Existenzsicherungszuschuss der WKNÖ

Die WKNÖ hat das Antragsformular für den Existenzsicherungszuschuss Online gestellt.

Abhängig von Umsatzrückgang und Branchenzugehörigkeit (mindestens zweijährige WK-Mitgliedschaft zum Zeitpunkt der Antragstellung) gibt es von der Wirtschaftskammer Niederösterreich einen einmaligen Existenzsicherungszuschuss von bis zu 5.000 Euro pro Unternehmen. Zu beachten ist weiters, dass ein tatsächlicher Umsatzrückgang durch COVID 19 nachgewiesen werden muss, daher kann eine Antragstellung frühestens Anfang April 2020 für den Monat März 2020 erfolgen. Bloße Prognoserechnungen hinsichtlich des Umsatzrückganges können nicht in Betracht gezogen werden. Die Antragstellung ist nur einmal möglich.

Hier geht es zur Information der WKO und zum Antrag:

https://www.wko.at/service/noe/Existenzsicherung.html

Kurzarbeit und Krankenstand - Weitere Verbesserung

Laut einer Aussendung der WKO vom 23.3.2020, wird die Kurzarbeiter weiter aus der Sicht des Arbeitgebers attraktiver. Die Aussendung der WKO lautet:

„Wir haben bei der Corona-Kurzarbeit nun weitere offene Punkte geklärt. Damit ist Kurzarbeit einmal mehr das Instrument der Stunde, um Betriebe zu sichern und Arbeitsplätze zu erhalten“, betont Harald Mahrer, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Bisher war unklar, ob im Krankheitsfall des Dienstnehmers während der Kurzarbeit eine Unterstützung des Unternehmens durch das AMS möglich ist. Gemäß der Aussendung ist eine Beihilfe möglich. Zum Beispiel: Wird die Arbeitszeit aufgrund der Kurzarbeit um 75 % reduziert, werden die Ausfallstunden vom AMS auch zu 75 % getragen. 25 % muss weiterhin das Unternehmen zahlen.

Spuckschutz, Hauchschutz

Schützen Sie Ihre Mitarbeiter: Spuckschutz, Hauchschutz usw. kurzfristig lieferbar.

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Handlungsanleitung und Erläuterung zur Handhabung der "Corana Kurzarbeit" Stand 27.3.2020

Sozialpartnervereinbarung und AMS Antrag für Kurzarbeit

AMS Downloads Kurzarbeit

Hier gehts zu COVID-19-Kurzarbeits Begehren, Pauschalsatztabellen und Erläuterungen.

https://www.ams.at/unternehmen/personalsicherung-und-fruehwarnsystem/kurzarbeit/downloads-kurzarbeit

AMS Kurzinformation COVID-19-Kurzarbeit

Kurzbeschreibung des AMS betreffend COVID-19-Kurzarbeit

https://www.ams.at/unternehmen/personalsicherung-und-fruehwarnsystem/kurzarbeit/

Maßnahmen der ÖGK zur Sicherung der Liquidät der Betriebe im Zusammenhang mit dem Coronavirus

Vorübergehende Erleichterungen für Dienstgeber


16.3.2020 - Die aktuelle außergewöhnliche Situation und die damit verbundenen Maßnahmen seitens der Bundesregierung erfordern auch in der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) außergewöhnliche Schritte. Die angeordneten Notmaßnahmen der Regierung können zu drastischen Engpässen bei der Liquidität der Betriebe, bis hin zum gänzlichen Ausfall der liquiden Mittel führen. Wichtig in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, dass die gesetzliche Fälligkeit der Beiträge bestehen bleibt.

Die ÖGK unterstützt die Betriebe mit einigen ganz wesentlichen Zahlungserleichterungen, um diese Notsituation gemeinsam im Sinne der österreichischen Wirtschaft bewältigen zu können.

Folgende Maßnahmen sind seit 16. März 2020 in Kraft:

  • Ausständige Beiträge werden nicht gemahnt.
  • Eine automatische Stundung erfolgt, wenn die Beiträge nicht, nur teilweise oder nicht fristgerecht eingezahlt werden.
  • Ratenzahlungen werden formlos akzeptiert.
  • Es erfolgen keine Eintreibungsmaßnahmen.
  • Es werden keine Insolvenzanträge gestellt.

Betriebe werden ersucht, die Anmeldungen zur Pflichtversicherung weiterhin fristgerecht vor Arbeitsantritt durchzuführen, coronabedingte Verzögerungen können auf Antrag sanktionsfrei gestellt werden. Die monatlichen Beitragsgrundlagenmeldungen sind weiterhin zu den üblichen Terminen an die ÖGK zu senden.

Diese Maßnahmen gelten bis auf weiteres, voraussichtlich aber zumindest für die Beitragszeiträume Februar, März und April 2020. Klarstellende gesetzliche Regelungen sind geplant und demnächst zu erwarten.

Bei Fragen oder Unklarheiten können sich Dienstgeber an die Dienstgeberservicestelle der ÖGK wenden, weitere Infos gibt es auch auf der Website unter www.gesundheitskasse.at/corona.

 

Die entsprechende Detailinformation finden sie unter folgendem Link:

 

https://findok.bmf.gv.at/findok/resources/pdf/06e293b6-7125-4b92-8012-4d124dbc47bb/77671.1.1.pdf

Sollten Sie in diesem Zusammenhang betroffen sein und Fragen haben, ersuchen wir Sie direkt mit Ihrem Sachbearbeiter in unserer Kanzlei Kontakt aufzunehmen.

 

 

Sonderklienten-Info zu Corona Stand 16.3.2020

Kombinierter Antrag Finanzamt zu Sonderregelungen betreffend Corona (siehe ".docx")

BMF Information vom 13. März 2020

 

Mit Information vom 13. März 2020 hat das BMF in Hinblick auf mögliche Ertragseinbußen und Liquiditätsengpässe durch das Corona-Virus erleichterte Möglichkeiten zur

  • Herabsetzung von Einkommensteuer-/Körperschaftsteuer- vorauszahlungen zum einen und
  • Anträge auf Zahlungserleichterungen (Stundung bzw. Entrichtung in Raten) zum anderen festgelegt, wobei zusätzlich für Stundungen bzw. Ratenvereinbarungen eine Anregung auf Abstandnahme von der Festsetzung von Stundungszinsen vorgesehen ist.

 

Die entsprechende Detailinformation finden sie unter folgendem Link:

 

https://findok.bmf.gv.at/findok/resources/pdf/06e293b6-7125-4b92-8012-4d124dbc47bb/77671.1.1.pdf

Sollten Sie in diesem Zusammenhang betroffen sein und Fragen haben, ersuchen wir Sie direkt mit Ihrem Sachbearbeiter in unserer Kanzlei Kontakt aufzunehmen.

 

 

Hier geht´s zu wichtigen Informationen und Links:

Corona Virus - Kontakt zu uns

Sehr geehrte Kunden!

Selbstverständlich sind auch wir gefordert, dem Aufruf der Bundesregierung zur Reduktion der sozialen Kontakte auf ein Mindestmaß Folge zu leisten. Wir ersuchen Sie daher, bis auf weiteres folgende Maßnahmen unsererseits zu beachten:

-    Wir stehen ihnen selbstverständlich für alle fachlichen Fragen weiterhin zur Verfügung und ersuchen Sie, diese jedoch ausschließlich telefonisch oder per E-Mail an uns zu richten.
-    Persönliche Besprechungstermine können wir derzeit leider nicht anbieten, wir versuchen jedoch Ihnen über Telefonkonferenzen ausreichend zur Verfügung zu stehen.
-    Soweit die Übergabe von Unterlagen nicht vermieden werden kann (z.B. durch Übermittlung von Scan-Dokumenten) ersuchen wir, diese im Eingangsbereich unserer Kanzlei auf dem dafür vorgesehenen Tisch zu deponieren.
-    Insbesondere zu sämtlichen aktuellen Themen im Zusammenhang mit Maßnahmen der Bundesregierung (zB Kurzarbeit, Steuerstundungen usw.) werden wir Sie laufend über unsere Homepage  (www.schneeweiss.or.at) bzw. telefonischen Kontakt informieren. Auch hier stehen ihnen selbstverständlich unsere Mitarbeiter telefonisch oder per E-Mail zu Verfügung.

Wir ersuchen Sie um Verständnis für unsere Maßnahmen. Wir werden im Rahmen unserer Möglichkeiten alles unternehmen, damit wir gemeinsam mit Ihnen diese schwierigen Zeiten meistern.

Dr. Adolf Schneeweiß
Mag. Gabriele Schmidthuber
Mag. Hermann Kainz

 

 

Kontakt

Schneeweiss & Partner
3250 Wieselburg
Adalbert Stifter Straße 4

Telefon:+43 7416 500 - 0
Fax:+43 7416 500 - 140
E-Mail:office(at)schneeweisspartner.at

Schneeweiss & Kainz
3385 Prinzersdorf
Wienerstraße 13

Telefon:+43 2749 2616 - 0
Fax:+43 2749 2616 - 30
E-Mail:office(at)schneeweiss.or.at

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Montag:08.00 - 16.00
Dienstag:08.00 - 16.00
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bzw. nach Vereinbarung!